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200 Jahre Ev. Kirchenkreis Siegen


 

Organe des Evangelischen Kirchenkreises

Der Ev. Kirchenkreis Siegen wird derzeit von 29 Kirchengemeinden gebildet. Als Mitglied der Evangelischen Kirche von Westfalen ist er traditionell presbyterial-synodal aufgebaut.

 

Die Organe des Kirchenkreises:

 

Die Kreissynode: Geschäfte führen, Perspektiven entwickeln

Sie tagt normalerweise zweimal jährlich - in der Regel öffentlich. Jede Gemeinde entsendet Delegierte. Über hundert Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinden und Einrichtungen treffen zusammen, um über die kreiskirchliche Arbeit und den Haushalt zu beschließen sowieüber wichtige Themen zu beraten. Die Synode ist ein zentrales Ereignis im Kirchenkreis. Vor allem, da die Kirchenordnung der Evangelischen Kirche von Westfalen der Kreissynode die Verantwortung für den Zusammenhalt der Gemeinden und die übergemeindlichen Arbeitsfelder überträgt. Die Synodalen haben darüber zu wachen, dass sich der evangelische Glaube ungehindert entfalten kann, sie beaufsichtigen und fördern das Leben in den Gemeinden, sichern eine ordentliche Verwaltung der Kirchensteuern und wählen die Mitglieder des Kreissynodalvorstands und den Superintendenten.

Synode des Ev. Kirchenkreises Siegen in der CVJM-Jugendbildungsstätte Wilgersdorf.

 

Der Kreissynodalvorstand: Geschäfte führen, Perspektiven entwickeln

Der Kreissynodalvorstand ist das Entscheidungsgremium, das den Kirchenkreis zwischen den Tagungen der Kreissynode führt. Das heißt zum Beispiel: Ausführung der Beschlüsse der Kreissynode, Vorbereitung der Tagungen der Kreissynode, Berufung der zu berufenden Mitglieder, Vertretung des Kirchenkreises im Rechtsverkehr, Beratung über Vorlagen der Kirchenleitung, Zuständigkeit für Personalangelegenheiten des Kirchenkreises, Beschlussfassung über Finanzierungsanträge für Baumaßnahmen der Gemeinden sowie der Veranstaltungen oder Aktionen des Kirchenkreises und die Aufsicht über die Finanzentwicklung.

Der geistlichen Leitung des Kirchenkreises dienen auch die Visitationen in den Gemeinden: Regelmäßig besucht der KSV Gemeinden und Einrichtungen, um sie und ihre Arbeit genauer kennenzulernen, die Sorgen der Mitarbeitenden zu hören und das Presbyterium in allen Fragen zu beraten.

Die Arbeit für einzelne Sachgebiete wird in den synodalen Ausschüssen geleistet.

Der KSV setzt sich zusammen aus

• dem/der Superintendenten/in

• der/dem Synodalassessor/in

• dem/der Scriba und

• derzeit sieben weiteren Mitgliedern

Mindestens die Hälfte der Mitglieder dürfen weder ordiniert noch haupt- oder nebenamtlich im Kirchendienst stehen. Die Mitglieder des KSV werden aus der Mitte der Synode für acht Jahre gewählt.

 

Die Superintendentur: leiten, vermitteln, repräsentieren

Die von der Kreissynode gewählte Superintendentin oder der Superintendent vertritt den Kirchenkreis nach außen, leitet den Kirchenkreis und hat den Vorsitz der Kreissynode und im Kreissynodalvorstand inne. Dabei trägt der Superintendent große Verantwortung und wird von der Kreissynode jeweils für acht Jahre gewählt.

Der Superintendent ist Ansprechpartner für Fragen und Probleme der 29 Gemeinden im Kirchenkreis, visitiert mit dem Kreissynodalvorstand in Abständen die Gemeinden und ist zu Gast in den Presbyterien. Er gestaltet mit dem Kreissynodalvorstand die Leitlinien und Schwerpunkte der Arbeit im Kirchenkreis Siegen.

Der Superintendent ist aber auch Vertreter der Landeskirche gegenüber den Kirchengemeinden. In dieser Funktion ist er Dienstvorgesetzter der Pfarrerinnen und Pfarrer und führt die Aufsicht über die Gremien und Presbyterien sowie über alle, die im Kirchenkreis ein Amt haben.

Als ständiger Vertreter der Kreissynode hält er den Kontakt zur Landeskirche, nimmt an den regelmäßigen Superintendenten-Konferenzen teil und arbeitet als Synodaler bei den Landessynoden mit.

 

Superintendent Peter-Thomas Stuberg: „Der Kirchenkreis als Gemeinschaft der Gemeinden übernimmt auch Aufgaben, die eine einzelne Gemeinde nicht bewältigen kann.“

 

Seit 2012 ist Peter-Thomas Stuberg Superintendent des Kirchenkreises Siegen. Vertreten wird er durch den Synodalassessor (Pfarrer Rolf Fersterra, Kirchengemeinde Niederschelden). Dessen Stellvertreter ist Pfarrer Martin Eckey von der Kirchengemeinde Olpe.

mmü