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Ev. Kirchenkreis Siegen - Nachrichten

Gute Seele der Superintendentur
Sekretärin Hella Jochum verabschiedet

28.06.2021 10:47

Nach fast 14 Jahren als Sekretärin in der Superintendentur ist Hella Jochum in den Ruhestand gegangen. „Wir danken Ihnen, dass Sie so menschlich der Superintendentur Ihr Gesicht gegeben haben“, sagte Superintendent Peter-Thomas Stuberg bei der Verabschiedung von Jochum auf der Sommersynode des Evangelischen Kirchenkreises Siegen. Sie habe als Schnittstelle zwischen der Superintendentur und den Kirchengemeinden, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Kreiskirchenamt sowie der Landeskirche fungiert und diese Aufgabe mit Fachkenntnis, viel Zugewandtheit und ganz ohne Eitelkeit ausgefüllt. Ihre Nachfolge als Sekretärin des Superintendenten hat Bettina Hermann angetreten.

Jochum stammt aus Siegen-Geisweid, wo sie auch heute noch mit ihrem Mann lebt, und absolvierte ihre kaufmännische Ausbildung bei den Stahlwerken Südwestfalen. Insgesamt war die 63-Jährige fast 29 Jahre lang im kirchlichen Dienst. Vor ihrer Zeit in der Superintendentur war sie erst zehn Jahre im Gemeindebüro in Klafeld und fünf weitere Jahre zusätzlich dazu im Gemeindebüro Weidenau tätig. Von dort holte die damalige Siegener Superintendentin Annette Kurschus, heute Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Jochum als Sekretärin ins Haus der Kirche in der Siegener Oberstadt. Zu ihren Aufgaben gehörten dort unter anderem die Terminplanung der Superintendentur, die Urlaubsplanung der Pfarrerinnen und Pfarrer, verschiedene Koordinierungsaufgaben im Kontakt zu den Kirchengemeinden und dem Landeskirchenamt in Bielefeld, die Vorbereitung von Synoden sowie Nachbereitung von Sitzungen des Kreissynodalvorstandes.

 

Superintendent Peter-Thomas Stuberg verabschiedete Hella Jochum auf der Kreissynode in der Siegerlandhalle.

 

Angesichts der Vielzahl an Aufgaben sei dabei vor allem eines wichtig gewesen, berichtet Jochum: „Ruhe bewahren.“ Für sie sei es ein Glück gewesen, bei der Kirche zu arbeiten: Nicht nur habe sie einen sicheren Arbeitsplatz gehabt, sondern immer auch die Zusammenarbeit mit ihren Kolleginnen und Kollegen sehr genossen. „Ich bin immer gern zur Arbeit gegangen – bis zum letzten Tag“, betont Jochum. Das merkte man ihr an, wie auch Superintendent Stuberg unterstrich: „Die Leute haben sich bei Ihnen verstanden und gesehen gefühlt.“ Wenn Jochum Telefongespräche zu ihm durchgestellt habe, seien die Menschen schon freundlich vorbereitet gewesen. Selbst konfliktreiche Gespräche habe Jochum vorab mit ihrer freundlichen Art „heruntergekühlt“. Für ihren Ruhestand hat Hella Jochum noch keine konkreten Pläne geschmiedet und will sich zunächst im neuen Rhythmus einfinden. Dann bleibe sicher wieder mehr Zeit für Sport – und natürlich für ihre Familie und ihre beiden Enkel.

 

Text und Fotos: Jasmin Maxwell-Klein


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