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Andacht in besonderen Zeiten

 

Sonntag, 3. Mai

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Wann? Diese Frage treibt viele Menschen um. Wann endet die Kurzarbeit? Wann können meine Kinder wieder in die Kita gehen? Wann feiern wir wieder wie früher Gottesdienst? Momentan bleibt nur eins: Wir müssen uns in Geduld üben. Auch wenn das zur Zerreißprobe werden kann. Was ihm dabei hilft, geduldig zu sein, das erzählt Superintendent Peter-Thomas Stuberg in dieser Andacht in besonderen Zeiten. Das Video ist ab Sonntag, 2. Mai, 10 Uhr, zu sehen.

Auch wenn wegen der Corona-Pandemie viele Gottesdienste ausfallen müssen, geht das geistliche Leben im Evangelischen Kirchenkreis Siegen weiter. Hier finden Sie kurze Video-Andachten. Unsere Gemeinden sind außerdem mit digitalen Gottesdiensten und Andachten sowie Seelsorge, Rat und Tat für Sie da.

 

Andacht vom Sonntag, 26. April, mit Pfarrer Dietrich Hoof-Greve

Andacht vom Sonntag, 19. April, mit Gemeindepädagogin Heike Dreisbach

Oster-Andacht vom 12. April, mit Superintendent Peter-Thomas Stuberg, Version mit Gebärden, mit Gehörlosenseelsorgerin Barbara Plümer

Karfreitags-Andacht vom 10. April, mit Superintendent Peter-Thomas Stuberg

Ein digitaler Ostergarten - Andacht vom Sonntag, 5. April

Andacht vom Sonntag, 29. März, mit Pfarrer Volker Schubert

Andacht vom Sonntag, 22. März, mit Superintendent Peter-Thomas Stuberg

 

 

Donnerstag, 30. April

 

 

Danke, Gott, für den Regen! Wer hätte gedacht, dass wir einmal ein solches Dankgebet sprechen? Aber nach Wochen des Sonnenscheins und der damit verbundenen Trockenheit hat die Natur den Regen bitter nötig. Und wir können lernen, über Regenwetter nicht immer nur zu schimpfen, sondern all das Gute zu sehen, für das der Regen steht und das er mit sich bringt.

 

Mittwoch, 29. April

 

 

Tatkräftig zupacken während der Corona-Pandemie? Viele Menschen würden zurzeit vielleicht gern viel mehr tun. Weil sie wegen Kurzarbeit zuhause sitzen, anstatt arbeiten zu können. Oder weil es ihnen schwerfällt, nichts gegen die Corona-Pandemie tun zu können, sondern nur untätig darauf zu warten, dass Medikament und Impfstoff entwickelt werden. Wieder andere Menschen haben zurzeit alle Hände voll zu tun: Weil sie ihre Kinder seit Wochen zuhause betreuen, weil sie im Krankenhaus arbeiten oder im Supermarkt. Sie wünschen sich vielleicht sehnlichst eine Pause. Das richtige Maß zwischen Tatkraft und Lethargie zu finden, ist in der Krise oft gar nicht leicht. Einen Hinweis gibt uns die heutige Tageslosung aus dem alttestamentarischen Buch Prediger (Kapitel 9, Vers 10): "Alles, was dir vor die Hände kommt, es zu tun mit deiner Kraft, das tu." Alle Aufgaben, die mir begegnen, die ich selbst schaffen kann, die soll ich auch erledigen. Selbst wenn es mir vielleicht nur wie eine Kleinigkeit erscheint. Jeder Beitrag zählt! Und erledigen soll ich meine Aufgaben mit meiner Kraft - und nicht über meine Kräfte hinaus! Bitten wir Gott, uns zu helfen, dabei die richtige Balance zu finden.

 

Dienstag, 28. April

 

 

"Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege." Psalm 119, 105

 

Montag, 27. April

 

 

Ein Versprechen, das Hoffnung gibt: "Ich bin ganz sicher, dass Gott sein gutes Werk, das er bei euch begonnen hat, zu Ende führen wird, bis zu dem Tag, an dem Jesus Christus kommt." Philipper 1,6

 

Freitag, 24. April

 

 

Vielleicht wollen Sie diesen Tag und diese Arbeitswoche mal mit dem Abendsegen von Martin Luther ausklingen lassen?

 

Des Abends, wenn du zu Bett gehst, kannst du dich segnen mit dem Zeichen des heiligen Kreuzes und sagen: Das walte Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist! Amen

 

Darauf kniend oder stehend das Glaubensbekenntnis und das Vaterunser. Willst du, so kannst du dies Gebet dazu sprechen:

 

Ich danke dir, mein himmlischer Vater, durch Jesus Christus, deinen lieben Sohn, daß du mich diesen Tag gnädiglich behütet hast, und bitte dich, du wollest mir vergeben alle meine Sünde, wo ich Unrecht getan habe, und mich diese Nacht auch gnädiglich behüten. Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele und alles in deine Hände. Dein heiliger Engel sei mit mir, daß der böse Feind keine Macht an mir finde.

 

Alsdann flugs und fröhlich geschlafen.

 

… na, wenn das mal kein guter Rat ist!

 

Foto: Henning Klaus

 

Donnerstag, 23. April

 

 

„Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat. Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen, und der dich behütet, schläft nicht. Siehe, der Hüter Israels schläft noch schlummert nicht. Der Herr behütet dich; der Herr ist dein Schatten über deiner rechten Hand, dass dich des Tages die Sonne nicht steche noch der Mond des Nachts. Der Herr behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele. Der Herr behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit!“ Psalm 121

 

Foto: Henning Klaus

 

Mittwoch, 22. April

 

 

Bei Gott dürfen wir ganz Kind sein: „Ihr seid alle durch den Glauben Gottes Kinder in Christus Jesus.“

Galater 3,26

Entstanden ist das Foto übrigens bei den Legotagen unserer Jugendarbeit in Deuz.

 

Foto: Henning Klaus

 

Dienstag, 21. April

 

 

Mit diesem Bild erinnern wir uns an einen der wohl bekanntesten und schönsten Psalmen der Bibel: Psalm 23: „Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.“

 

Foto: Henning Klaus

 

Montag, 20. April

 

 

„Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan.“ Matthäus 7,7

 

Foto: Henning Klaus

 

Freitag, 17. April

 

 

Wer Angst hat und sich allein fühlt, darf mit der heutigen Tageslosung beten: "Sei mir ein starker Hort, dahin ich immer fliehen kann, der du zugesagt hast, mir zu helfen" (Psalm 71,3).

Und er darf mit dem heutigen Lehrtext darauf vertrauen: "Der Herr wird mich erlösen von allem Übel und mich retten in sein himmlisches Reich." (2.Timotheus 4,18)

 

Foto: Henning Klaus

 

Donnerstag, 16. April

 

 

Ein Ort der Stille, wo man ihn am wenigsten vermutet: Direkt neben einer großen Raststätte, direkt an der Autobahn. Die Autobahnkirche Siegerland an der Autobahnauffahrt Wilnsdorf der A45 ist 24 Stunden geöffnet. In ihrer einmaligen Architektur kann man zur Ruhe kommen, sich besinnen oder einfach nur über die Dachkonstruktion staunen.

 

Foto: Henning Klaus

 

 

Mittwoch, 15. April

 

 

„Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, 39 weder Hohes noch Tiefes noch irgendeine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.“ Römer 8, 38-39

 

Foto: Henning Klaus

 

Dienstag, 14. April

 

 

In diesen Tagen wären sicher viele von uns in den Urlaub geflogen – alles gestrichen, wie so vieles in diesem Jahr. Wegen Corona müssen wir auf Reisen vorerst verzichten. Was nun? Sind wir enttäuscht, weil lange gehegte Vorfreude in sich zusammenfällt? Oder nutzen wir den Urlaub, der anders wird als gedacht: Um neu zu entdecken, wie gemütlich unser Zuhause sein kann. Um unsere Heimat zu erkunden – mit Sicherheitsabstand, versteht sich. Und um in der Entschleunigung ganz in Ruhe bei jemandem anzukommen, dem wir im Trubel der neuen Urlaubseindrücke vielleicht sonst viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt hätte: uns selbst.

 

Foto: Henning Klaus

 

Donnerstag, 9. April

 

 

Heute ist Gründonnerstag. Wir erinnern uns heute daran, wie Jesus das letzte Abendmahl mit seinen Jüngern feierte, bevor er verraten, festgenommen, verurteilt und schließlich gekreuzigt wurde. Jesus brach mit seinen Jüngern das Brot und trank Wein – übrigens auch mit Judas, seinem Verräter. Traditionell wird an Gründonnerstag in Gottesdiensten in Erinnerung daran Abendmahl gefeiert. Dass das in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht möglich ist, schmerzt. Einige unserer Gemeinden haben Anleitungen auf ihre Internetseiten gestellt, wie ihr zu Hause Abendmahl feiern könnt. Das kann das Abendmahl in Gemeinschaft nicht ersetzen – aber uns daran erinnern, dass wir trotz aller momentanen Trennung im Glauben und im Gebet verbunden bleiben.

 

Foto: Henning Klaus

 

Mittwoch, 8. April

 

 

"Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht." Johannes 12, 24

 

Foto: Henning Klaus

 

 

Dienstag, 7. April

 

 

Heute ein Lieder-Klassiker von Martin Luther zum Mitsingen oder einfach nur Mitbeten:

Ein feste Burg ist unser Gott,
ein gute Wehr und Waffen.
Er hilft uns frei aus aller Not,
die uns jetzt hat betroffen.
Der alt böse Feind
mit Ernst er’s jetzt meint,
groß Macht und viel List
sein grausam Rüstung ist,
auf Erd ist nicht seinsgleichen.

Mit unsrer Macht ist nichts getan,
wir sind gar bald verloren;
es streit’ für uns der rechte Mann,
den Gott hat selbst erkoren.
Fragst du, wer der ist?
Er heißt Jesus Christ,
der Herr Zebaoth,
und ist kein andrer Gott,
das Feld muss er behalten.

Und wenn die Welt voll Teufel wär
und wollt uns gar verschlingen,
so fürchten wir uns nicht so sehr,
es soll uns doch gelingen.
Der Fürst dieser Welt,
wie sau’r er sich stellt,
tut er uns doch nicht;
das macht, er ist gericht’:
ein Wörtlein kann ihn fällen.

Das Wort sie sollen lassen stahn
und kein’ Dank dazu haben;
er ist bei uns wohl auf dem Plan
mit seinem Geist und Gaben.
Nehmen sie den Leib,
Gut, Ehr, Kind und Weib:
lass fahren dahin,
sie haben’s kein’ Gewinn,
das Reich muss uns doch bleiben.

 

Text und Melodie: Martin Luther 1529

 

Montag, 6. April

 

 

Still hängen sie da. Die Glocken im Kirchturm. Reglos. Als warteten sie auf den großen Klang. In dieser Woche – am Karfreitag – müssen sie ganz verstummen. So wie wir verstummen – tunlichst - vor dem Weg Jesu zum Kreuz. Auf dem er sich Schritt für Schritt seinem Ausgeliefertwerden nähert. Wehrlos inmitten abgründiger Zerstörungslust. Tausendfach täglich immer noch. Und dann am Kreuz der unglaubliche Wendepunkt: Jesus liefert sich Gott aus: „Hier bin ich, mein fremder und vertrauter himmlischer Vater!“  An sich selbst trägt er die schmerzenden Spuren für das unfassbare Böse. So rettet er – uns.

Deshalb können wir‘s dann wieder an die große Glocke hängen: sein Überwinden. Für uns. Alle Glocken zu Ostern laut in Bewegung setzen. Bis zum Anschlag! Ihr Klingen weit übers Land schicken und dabei selbst zu Klangkörpern werden. Ihre Schwingungen tief in uns mitschwingen lassen:  Der Herr ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden!  

Text und Bild: Superintendent Peter-Thomas Stuberg

 

 

Samstag, 4. April

 

 

Einfach mal raus: Dann fällt alles ein wenig leichter. Auf Distanz gehen müssen zu geliebten Menschen. Sich einschränken, den Alltag neu gestalten. Ohne Ausgehmöglichkeiten, ohne soziale Kontakte. An diesem Wochenende ist vielleicht Zeit für einen ausgedehnten Spaziergang im Wald, und wer weiß? Vielleicht begegnen wir dabei Gott:

„Schweig still, mein Herz, die Bäume beten. Ich sprach zum Baum: Erzähl mir von Gott. Und er blühte.“ Rabindranath Tagore, Schriftsteller, Maler, Musiker

 

Foto-Copyright: Volker Schubert

 

 

Freitag, 3. April

 

 

Christus spricht: "Ihr seid das Licht der Welt. So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmerl preisen." Matthäus 5,14+16

Wenn um 19.30 Uhr jeden Abend die Glocken läuten und zum Gebet einladen, stellen viele Menschen Kerzen in die Fenster - so wie hier in Netphen. Eine schöne Art, Licht für die Welt zu sein.

 

Foto: Manfred Schröder

 

 

Donnerstag, 2. April

 

 

„Meine Seele ist stille zu Gott, der mir hilft. Denn er ist mein Fels, meine Hilfe, mein Schutz, dass ich gewiss nicht wanken werde.“ Psalm 62, 2-3

Ist in der Corona-Zeit eigentlich auch Zeit für Stille? Oder bleibt dafür zwischen Nachrichten schauen, Kinder versorgen und mit Verwandten und Freunden telefonieren kein Platz? Vielleicht nehmen Sie sich in den nächsten Tagen mal bewusst ein paar Minuten Zeit, um ruhig zu werden. In sich selbst hinein zu horchen. Alle Stimmen, alle Sorgen ziehen zu lassen. Und vor Gott zu kommen - in der Stille. Die Kirchengemeinde Kreuztal veröffentlicht jede Woche eine Online-Andacht für eine Stille Zeit mit Musik aus Taizé, einer kurzen Andacht und vor allem: Raum für Stille. Die neuste gibt es hier auf Youtube.

 

 

Mittwoch, 1. April

 

 

Mit diesem wunderschönen Foto der Niagarafälle erinnern wir uns heute an die Jahreslosung 2018:

Gott spricht: "Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst." Offenbarung 21,6

 

Foto: Henning Klaus

 

 

Dienstag, 31. März

 

 

Ich steh in meines Herren Hand - Zum Mitsingen: Evangelisches Gesangbuch 374

Ich steh in meines Herren Hand und will drin stehen bleiben;
nicht Erdennot, nicht Erdentand soll mich daraus vertreiben.
Und wenn zerfällt die ganze Welt, wer sich an ihn und wen er hält,

wird wohlbehalten bleiben.

 

Er ist ein Fels, ein sichrer Hort, und Wunder sollen schauen,
die sich auf Sein wahrhaftig Wort verlassen und ihm trauen.
Er hat's gesagt, und darauf wagt mein Herz es froh und unverzagt 

und lässt sich gar nicht grauen.

 

Und meines Glaubens Unterpfand ist, was Er selbst verheißen:

dass nichts mich Seiner starken Hand soll je und je entreißen.

Was Er verspricht, das bricht Er nicht. Er bleibet meine Zuversicht;

ich will Ihn ewig preisen.

 

Text: Philipp Spitta 1833

Melodie: Wo Gott der Herr nicht bei uns hält

 

 

Montag, 30. März

 

 

Entdeckungen im Nahbereich - von Superintendent Peter-Thomas Stuberg

Schön wär's gewesen! Ein paar Tage Nordsee. Wind, Wellen, Weite. Tapetenwechsel, Kopf frei pusten lassen! Wird aber nichts. Für niemanden! Schwacher Trost.

Also dann: Stöcke raus, Sportzeug an und rein in den Wald. Richtung bergauf. Meine Sinne scheinen für seine Geräusche im Moment empfänglicher zu sein als sonst. Statt Wellenrauschen höre ich, wie der Wind mit den hiesigen Baumwipfeln spielt. Laut, leise.  Hier kreischt keine Möwe. Stattdessen konzertieren die heimischen Vögel in drei Dimensionen. Berauschend! Statt salziger Luft riecht die Nase jetzt mal den holzigen Duft von Baum und Rinde und das erdige Moos. Auf der Anhöhe öffnet sich über mir der Himmel. Frühlingsblau und wolkenlos. Kein Flugzeug verletzt ihn mit seinen Kondensstreifen. Einige Menschen kommen mir immer wieder entgegen. Auch wenn wir uns nicht persönlich kennen, grüßen wir uns.  Auf Abstand aber mit Augenkontakt! „Hallo…!“  Irgendwie fröhlich und tapfer hört sich das an. Entschlossen. Es klingt unten drunter so wie: „Das kriegen wir hin.“  Oder: „Da kommen wir durch!“ Mit jedem wird’s mehr. 

Wieder zu Hause denke ich: „Wie schön war das denn? ... !“ – Danke Gott! Du -  in meinem Nahbereich!

 

 

Samstag, 28. März

 

 

"Mit dir, mein Gott, erstürme ich Schutzwälle, mit dir springe ich über Mauern." Psalm 18,30

Foto-Copyright: Henning Klaus

 

Freitag, 27. März

 

 

Wird Corona die Welt verändern? Vielleicht sogar zum Besseren? Eine Vision von Pfarrer Oliver Günther für die Zeit nach Corona:

Stellen wir uns vor, es ist September 2020, ein spätsommerlicher Nachmittag. Das Schlimmste der Krise ist erst einmal durch. Menschen sitzen in Straßencafés und genießen Apfelkuchen mit Sahne. Alles scheint so wie immer. Und doch sind Unterschiede sichtbar: Die Leute reden wieder miteinander. Niemand daddelt an seinem Handy herum. Lehrer sind ausgeruht und motiviert, Schüler sind wissbegierig und voller Tatendrang. Chefs ermöglichen familienfreundliche Arbeitszeiten. Die Gesellschaft schätzt Menschen in pflegenden Berufen wert, das macht sich endlich auch in deren Geldbeutel bemerkbar. Politik und Wirtschaft fragen zuerst danach, was dem Menschen dient. Junge Leute kaufen ihre Bücher im Buchladen und nicht im Internet. Die Siegener Oberstadt verzeichnet keine Leerstände. Im Bus bieten Jugendliche Älteren ihren Sitzplatz an. Es gibt Straßenfeste, die Menschen musizieren zusammen. Ehrenamtliches Engagement in Vereinen und Gemeinden erlebt ein neues Revival. Die Menschen haben verstanden, dass der Glaube Kraft gibt und Gemeinschaft stärkt.

Die biblische Vorlage für die Zeit nach der Krise könnten wir aus dem Epheserbrief ableiten: »Legt von euch ab den früheren Menschen mit seinem alten Wandel. Erneuert euch aber in eurem Geist und Sinn. Seid untereinander freundlich und herzlich.« (Eph. 2,22.32)

 

 

Donnerstag, 26. März

 

 

Auch wenn Kirchen gerade leer bleiben müssen und sich viele Menschen einsam fühlen:

"Du bist viel weniger verlassen und vergessen, als du es wähnst, du bist von vielen umgeben, die deiner warten, aber du glaubst es nicht in der Stunde, welche du Verzweiflung nennst." Carmen Sylva, Schriftstellerin

Foto: Henning Klaus

 

   

   

   

   

   

   

   

   

   

   

   

   





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